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RYL!-News _

Marcus und Alexander: Viel Spaß, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit [07.08.2018]

„Hallo! Wir sind ROCK YOUR LIFE! Aachen und wir suchen dich als Mentor!“, so hat Marcus* im Wintersemester 2017/18 das erste Mal von RYL! gehört. „Das hat mich irgendwie angesprochen“, erzählt er im Nachhinein. Nach dieser Vorstellung hat er sich direkt als Mentor angemeldet und im Dezember 2017 seinen Mentee Alexander* kennengelernt. Alexander ist 15 Jahre alt und besucht die 4. Aachener Gesamtschule. Wie war das erste Kennenlernen für die beiden und wie läuft es aktuell in ihrer Mentoring-Beziehung? Wir haben nachgefragt.

ROCK YOUR LIFE!: Hallo ihr beiden! Schön, dass ihr uns heute ein paar Fragen beantwortet. Wie war denn euer Kennenlernen beim ersten Training?

Marcus: Ich war durchaus aufgeregt, da ich sowohl die Studenten, die das Matching organisiert haben, als auch die Schüler noch nicht kannte.

Alexander: Ich war nicht wirklich aufgeregt, sondern ich habe mich auf das Treffen gefreut und war gespannt auf die vielen neuen Leute.

Marcus: Während des ersten Trainings hatten wir dann Glück, denn unsere Gruppe war nicht groß. Das hat uns das Kennenlernen sehr vereinfacht und wir hatten eine tolle und vertrauensvolle Atmosphäre für das Matching.

ROCK YOUR LIFE!: Wie war das erste Training für euch?

Alexander: Vom ersten Training habe ich mir vorgestellt, meinen Mentor, also Marcus, besser kennen zu lernen. Das hat gut geklappt, denn wir haben einige Spiele gespielt und viel miteinander geredet.

Marcus: Ja, und besonders hilfreich fand ich noch, dass wir gemeinsam ein paar Regeln für die Beziehung aufgestellt haben. Da geht es zum Beispiel um Pünktlichkeit oder wie ich mich verhalte, wenn mir spontan etwas dazwischenkommt. Das Einhalten der Spielregeln klappt bisher sehr gut und es ist toll, weil wir uns dadurch gegenseitig viel Respekt zeigen.

Alexander: Und es ist toll, weil wir dadurch auch beide zuverlässig sind und uns aufeinander verlassen können.

Marcus: Das ist auch ein Aspekt, den Alexander und ich als Grundlage für unsere Beziehung ansehen. Es ist schön, dass wir uns da so ähnlich sind.

ROCK YOUR LIFE!: Wie lief euer erstes Treffen nach dem Training ab? Was habt ihr unternommen?

Marcus: Nach dem ersten Training hatten wir uns für unser Wiedersehen mit einem anderen Mentoring-Paar aus unserer Gruppe verabredet. Wir sind ins Kino gegangen und haben uns Star Wars angesehen. Rückblickend haben wir noch mal über dieses Treffen gesprochen und festgestellt uns ging es total ähnlich. Wir waren irgendwie skeptisch, da wir uns ja noch nicht so gut kannten, haben uns aber gleichzeitig gefreut und waren aufgeregt, was wohl passieren wird.

ROCK YOUR LIFE!: Wie sieht es heute aus? Wie beschreibt ihr eure Mentoring-Beziehung und wie sehen eure Treffen aus?

Marcus: Wir beschreiben unsere Mentoring-Beziehung als spaßig, zuverlässig und ehrlich.

Alexander: Ja, genau und in letzter Zeit haben wir uns oft getroffen, um in einem Café Billard zu spielen. Wir haben uns aber auch schon zum Essen verabredet oder auch um Sport zu treiben. Bei dem guten Wetter gerade wollen wir auch öfters draußen zusammen Sport machen.

Marcus: Im Laufe der Zeit ist unsere Beziehung sehr viel offener geworden. Wir erzählen uns mehr über alltägliche Dinge und ich freue mich darauf diese Beziehung weiterzuentwickeln.

ROCK YOUR LIFE!: Wie könnte die nächste Zeit aussehen? Habt ihr schon Pläne?

Marcus: Wir haben noch nichts Konkretes geplant. Wir lassen erst einmal alles ganz entspannt auf uns zu kommen und werden weiterhin viel Spaß haben.

ROCK YOUR LFIE!: Gibt es etwas was ihr jetzt noch gerne zu der Mentoring-Beziehung sagen möchtet?

Marcus: Meine Erwartungen an ROCK YOUR LIFE! und meinen Mentee haben sich absolut erfüllt. Darüber bin ich extrem froh.

Alexander: Ich bin sehr froh, dass ich mich entschieden habe, bei ROCK YOUR LIFE! mitzumachen und Marcus kennengelernt habe. Er hat mir schon sehr geholfen.

*Name geändert

Azubi-Mangel und Lehrlinge, die leer ausgehen [02.08.2018]

Nicht nur Betriebe haben es bei der Suche nach Lehrlingen schwer, sondern auch immer mehr Jugendliche finden keine Lehrstellen. Die Zahl der vergeblichen Bewerber hat sich seit 2010 verdoppelt.

Durch unser ROCK YOUR LIFE! Mentoring-Programm begleiten wir Jugendliche auf ihrem Weg in den Beruf. Dabei unterstützt sie nicht nur ihr Mentor durch beispielsweise den Erfahrungsaustausch und Hilfe bei Bewerbungen. Auch bieten wir ihnen in unserem JobCoach-Training die Möglichkeit sich intensiv mit ihren Interessen, Stärken und Talenten auseinanderzusetzen, um so ein berufliches Ziel für sich zu finden.

Klagen über den Azubi-Mangel gibt es allerdings schon länger. Fakt ist, dass es in Deutschland immer noch mehr Bewerber als Ausbildungsplätze gibt. Diese Lücke aus unbesetzten Lehrstellen entsteht, weil sich 2017 insgesamt 23.712 Jugendliche vergeblich auf eine oder mehrere Lehrstellen bewarben. Was sind Gründe für diese Passungsprobleme, wie sie Arbeitsmarktanalysten nennen? Zum einen sind viele Unternehmen wählerisch, was es laut Berufsbildungsbericht vor allem jungen Menschen über 20 und/oder mit ausländischer Staatsangehörigkeit und/oder einem Hauptschulabschluss erschwert, eine Lehrstelle zu finden. Auf der anderen Seite erhielt 2017 jeder zehnte Betrieb keine einzige Bewerbung auf die ausgeschriebenen Ausbildungsplätze. Durch unsere Unternehmenskooperationen ermöglichen wir Betrieben sich unseren Jugendlichen vorzustellen, mögliche Berufsfelder und Ausbildungen aufzuzeigen und durch Führungen, Schnuppertage und/oder Praktika potentielle neue Arbeitskräfte zu finden.

Budgetzusammensetzung in Deutschland: der Staat investiert nur wenig in unsere Zukunft [25.07.2018]

Wenn der Deutsche Bundestag über den Haushalt bestimmt, entscheidet er, wohin Investitionen fließen und welche Bereiche Priorität genießen. Doch wofür gibt der Staat sein Geld aus? Das ifo-Institut hat die Entwicklung der Budgetzusammensetzung in Deutschland untersucht und mit anderen OECD-Mitgliedsstaaten verglichen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, im Vergleich zur OECD investiert Deutschland im Allgemeinen extrem wenig. Zusätzlich wendet der deutsche Staat international gesehen mehr Geld, das wie soziale Sicherung und Gesundheitswesen, für den Verbrauch bestimmt ist als für längerfristig orientierte und investive – also zur produktiven Verwendung bestimmte – Ausgaben wie Bildung auf. Gute Bildung ist jedoch eine Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum. Das bekräftigt auch der Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Hubertus Pellengahr: „Damit wir uns auch morgen und übermorgen einen starken und sozialen Staat leisten können, müssen wir das Geld eher für Investitionen in Wachstum statt für Konsum ausgeben. Baukindergeld und Rentengeschenke schaffen keinen Wohlstand für alle. Wer stattdessen in Forschung und Bildung investiert, sichert zuverlässig die finanzielle Zukunft von Jung und Alt.“

Aus diesem Grund arbeiten wir bei ROCK YOUR LIFE! täglich an der Zukunft und für mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland. Mit unserem Mentoring-Programm und dem großen Netzwerk aus Ehrenamtlichen unterstützen wir fortlaufend benachteiligte Jugendliche, ihr Potential zu entfalten und selbstbewusst den Weg in ihre individuelle Zukunft zu beschreiten.

„Ich konnte so sein wie ich bin und das fühlt sich gut an“ [18.07.2018]

Im Zentrum von ROCK YOUR LIFE! stehen seit Beginn an die Mentoring-Beziehungen zwischen Schülern und Studierenden. Für uns ist es deshalb wichtig, dass unser Programm bei den Mentoring-Paaren etwas bewirkt. Deshalb haben wir unsere Schüler und Studierenden zu RYL! befragt, was sie von RLY! halten und inwiefern sie von RYL! profitieren. Eine Mentee schreibt wie glücklich sie ist: „Ich konnte so sein wie ich bin und das fühlt sich gut an.“ Ebenso erzählt sie: „In meinem Leben war so ein kleiner Platz, der nicht besetzt war. Und jetzt ist da [...] jemand, der nur das Beste für einen möchte und egal in welcher Situation einen unterstützt und immer für einen da ist.“ Eine zweite Mentee vertritt eine ähnliche Ansicht: „Seitdem ich [meine Mentorin] kenne, geht es mir allgemein besser. Ich weiß, dass es da draußen jemand gibt, der mich so mag, wie ich bin und der an mich denkt und der da ist. Das ist einfach schön.“ Auch unsere Mentoren sind von ROCK YOUR LIFE! überzeugt: Einer der Mentoren kommt „selbst aus einem problematischen Background und hätte mit 14 auch eine ältere Bezugsperson gebraucht. Ich weiß, wie wichtig es für die Jugendlichen ist, Unterstützung zu bekommen, dass sie wissen, dass jemand für sie da ist, von dem sie einen Leitfaden bekommen.“ In diesem Sinne werden wir auch weiterhin alles für glückliche Mentoring-Paare und wirksame Mentoring-Beziehungen geben.

Faszination Fliegen: Abschlussevent unserer Mentoring-Paare mit Airbus [11.07.2018]

Die Zeit verging wie im Flug: nach ereignisreichen sechs Monaten unserer Mentoring-Paare aus Hamburg mit ihrem jeweiligen Airbus-Mentor feierten sie vergangene Woche einen fulminanten Abschluss ihrer gemeinsamen Zeit. Bei diesem Abschlussevent, der Flying Experience, konnten die Mentees und Mentoren alles rund um das Fliegen erleben. So übten sie sich beispielsweise darin, einen aerodynamisch perfekten Papierflieger zu basteln und Drohnen in einem so genannten Drohnenkäfig durch mehrere Ringe fliegen zu lassen. Besonders begeistert zeigten sich die Teilnehmer als sie mit einer der sieben Propellermaschinen abheben und über Hamburg fliegen durften. Selbst für einige Airbus-Mentoren war der Flug in einem Motorflugzeug eine völlig neue Erfahrung.

Mit leuchtenden Augen blickten die Mentees und Mentoren auf ihre gemeinsame Zeit zurück. In den vergangenen sechs Monaten konnten alle Beteiligten viel voneinander lernen und vor allem für die Hamburger Schüler und Schülerinnen sowie die Studierenden war der Einblick in die Arbeitswelt und ein großes Unternehmen wie Airbus besonders wertvoll. Viele Mentees und Mentoren sind sich jedoch sicher, dass die gemeinsame Zeit mit der Flying Experience nicht enden wird. So erzählt ein Mentee freudig: „Es war sehr spannend sich mit dem Mentor zu meiner Zukunft auszutauschen. Wir werden auf jeden Fall noch länger in Kontakt bleiben.“