Der Großteil der Teilnehmenden an der Mentoring-Studie der KU Eichstätt Ingolstadt (wir berichteten vor kurzem), erlebt sich bei der Tätigkeit als Mentor*in als selbstwirksam. Das heißt sie fühlen sich sehr sicher in ihrer Rolle als Mentor*innen und sind der Überzeugung, dass sie auch herausfordernde Situationen in der Interaktion mit ihrem*ihrer Mentee meistern können. 

Damit die Ehrenamtlichen Schwierigkeiten bewältigen können, braucht es häufig auch Unterstützung von außen. Wichtige Faktoren sind dabei: eine effektive Vorbereitung auf ihre Tätigkeit, aber auch zuverlässige Ansprechpartner*innen, die bei Fragen und Problemen unterstützend zur Seite stehen. Bei ROCK YOUR LIFE! gibt es deshalb zum Beispiel regelmäßige Trainings und Mentoring-Paar-Koordinator*innen (MPK). Im ersten Training erfahren die angehenden Mentor*innen unter anderem ihre Möglichkeiten und Grenzen als Unterstützer*innen auf Augenhöhe. Zudem stehen unsere MPK den Mentoring-Paaren während ihrer gemeinsamen Zeit zur Seite. Sie helfen bei Fragen, Problemen und halten regelmäßig Kontakt zu den Paaren. 

Insgesamt wird das Verhältnis zwischen Ehrenamtlichen und Organisation in der Studie  sehr positiv herausgestellt: Die Mentor*innen fühlen sich wertgeschätzt, identifizieren sich insbesondere mit den Zielen ihrer jeweiligen Organisation und sind generell bereit, sie an Freund*innen weiter zu empfehlen. Was uns natürlich besonders freut, ist die hohe Bereitschaft, der Befragten, ihre Mentee zu fördern und ihr Engagement fortzuführen.