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Bildungsmonitor 2018: „Wir brauchen einen Bildungsaufbruch!“

Mehr Schulabbrecher, deutschlandweit sinkende Leistungen bei Schülern in Deutsch und Mathe sowie Nachholbedarf bei Computernutzung und IT-Kompetenz in der Schule – all das bestätigt der jährlich erscheinende Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

„Der erstmals im Bildungsmonitor beobachtete Rückschritt bereitet Sorge. Die Schulabbrecherquote unter Ausländern nimmt zu, die Bildungsarmut steigt. Wir brauchen einen neuen Bildungsaufbruch und dabei mehr Qualität für bessere Teilhabechancen“, so Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM. Gute Teilhabe- und Bildungschancen sind jedoch elementar für den Start in ein erfolgreiches und glückliches Leben vor allem nach der Schule wie auch die vierte World Vision Kinderstudie zeigt.

Doch wie kann man dem Trend sinkender Teilhabechancen entgegenwirken und was hat die Bundesregierung in diesem Bereich vor? Prof. Dr. Axel Plünnecke, Studienleiter des Bildungsmonitors, erklärt: „Die Pläne der Bundesregierung im Koalitionsvertrag und die Aktivitäten der Länder zeigen zwar in die richtige Richtung, reichen aber nicht aus. Eine stärkere Priorisierung der Integrationsaufgabe durch die Politik ist wünschenswert.“ Aus unserer Sicht bedarf es jedoch noch mehr, denn bloße Eingliederung schafft noch keine Chancengleichheit oder gar Bildungsgerechtigkeit. Daher unterstützen wir junge Menschen sowohl bei ihrer schulischen und beruflichen Entwicklung als auch in ihrer persönlichen Entfaltung durch unser Eins-zu-Eins-Mentoring-Programm zwischen Schülern und Studierenden. Damit wirken wir Bildungsarmut und fehlenden Teilhabechancen entgegen. Denn selbstbewusste, gut vorbereitete junge Menschen mit einem Ziel vor Augen werden erfolgreicher Teil unserer Gesellschaft.