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Corporate Volunteering: Beitrag für die Gesellschaft und wirtschaftlicher Nutzen zugleich

Zunehmend mehr Unternehmen in Deutschland setzen auf gesellschaftliches Engagement. Dabei investieren viele Unternehmen nicht mehr nur Geld in gemeinnützige Organisationen. Viel mehr ermöglichen sie auch ihren Mitarbeitern, sich freiwillig mit ihrer Zeit, Arbeitskraft und Erfahrung innerhalb und außerhalb der Arbeitszeit für gesellschaftliche Zwecke zu engagieren. Letzteres wird als Corporate Volunteering bezeichnet.

Die Praxis-Studie des UPJ e. V. „Corporate Volunteering in Deutschland“ kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen mit Corporate Volunteering-Programmen vor allem einen Beitrag für die Gesellschaft leisten und gleichzeitig einen wirtschaftlichen Nutzen dadurch erzielen wollen. Sie wünschen sich also eine Win-win-Situation. Auch ROCK YOUR LIFE! bietet aktuell ein Coporate Volunteering-Programm im Rahmen der Kooperation mit der Airbus Foundation an. Dabei werden Airbus-Angestellte von unseren Kollegen von ROCK YOUR COMPANY! als Mentoren qualifiziert. Anschließend unterstützen die so genannten Airbus-Mentoren sechs Monate jeweils ein Mentoring-Paar.

In der Praxis-Studie fand UPJ heraus, dass Corporate Volunteering-Formate - wie auch bei ROCK YOUR LIFE! - häufig in 1:1-Begegnungen (74,1%) sowie in Form von Mentoring (68,5%) angeboten werden und besonders oft im Bereich Kinder und Jugend stattfinden (94,5%). Dabei beteiligen sich Mitarbeiter über alle Ebenen hinweg an den Corporate Volunteering-Aktivitäten: Vom Top-Management über den Angestellten bis hin zum Praktikanten und Werksstudenten sind alle vertreten. Das Engagement leisten dreiviertel der Studienteilnehmer teilweise oder ausschließlich während der Arbeitszeit und verbringen dabei 14,5 Stunden bis 6 Tage innerhalb eines Jahres. Darüber hinaus wirken sich die Corporate-Volunteering-Aktivitäten positiv auf die Entwicklung der Mitarbeiter aus. Ersteres stärkt nicht nur das Teambuilding (74,1%), sondern ermöglicht den Teilnehmern Mitgestaltungsmöglichkeiten (75%) und Abwechslung vom Arbeitsalltag (63%).