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Woche der beruflichen Bildung: Mehr Orientierung für junge Menschen

Passend zur Woche der beruflichen Bildung vom 16. – 22. April 2018 wurde auch der neue Berufsbildungsbericht in der Süddeutschen Zeitung veröffentlich und zeigt einen negativen Trend: jeder vierte Lehrling bricht seine Ausbildung ab. Das waren im Jahr 2016 insgesamt 146.000 aufgelöste Ausbildungsverträge. Doch nicht nur Ausbildungsberufe sind davon betroffen. Laut dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung bricht auch jeder dritte Studierende sein Studium ab. Woran aber kann das liegen? Speziell auf die Ausbildungsberufe bezogen gab eine Vielzahl der Befragten an, das Ausbildungsgehalt reiche ihnen kaum oder nicht, um über die Runden zu kommen. Doch ebenso häufig brechen Lehrlinge und Studierende wegen falscher Vorstellungen von Ausbildung oder Studium ab. Auch der Umstand, dass viele Lehrstellen unbesetzt sind und ein Wechsel daher leichter möglich ist bzw. zahlreiche verschiedene Studiengänge die Qual der Wahl mit sich bringen, treibt die Abbruchquote in die Höhe.

Wie kann man diesem Trend nun entgegenwirken? Aktuell besucht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Zuge der Woche der beruflichen Bildung zahlreiche Ausbildungseinrichtungen in ganz Deutschland, um sich einen Überblick zu verschaffen. Besonders wichtig erscheint es jedoch, Jugendlichen schon während der Schulzeit eine umfangreiche Berufsorientierung zu ermöglichen. Genau darauf ausgerichtet ist auch unser Mentoring-Programm. Kernbestandteil dabei ist, dass sich unsere Mentees gemeinsam mit ihrem Mentor mit dem Thema Zukunft und der beruflichen bzw. schulischen Entwicklung beschäftigen. Ganz konkret arbeiten unsere Mentoring-Paare an diesem Thema während der zweiten Trainingseinheit, dem so genannte JobCoach-Training. Dort können sie ihr Potential entfalten, Interessen und Stärken erkennen, passende Berufswege entdecken und dadurch glücklich und erfolgreich in ihre Zukunft starten.