Verabschiedung von Philip und Velimir

Im Rahmen unseres November-Matchings habe ich mit Mentor Philip und Mentee Velimir sprechen dürfen, die nach zwei Jahren erfolgreichem Rocken offiziell verabschiedet wurden.

„Für mich war ROCK YOUR LIFE! eine tolle Möglichkeit, um eine andere Perspektive auf die Dinge zu bekommen, mich selbst zu reflektieren und meine Freizeit für etwas gutes einzusetzen.“ Philip hat nach einem Bachelor in Wirtschaftspsychologie gerade sein Masterstudium in Medienpsychologie beendet und ist derzeit auf der Suche nach einer attraktiven Anstellung.

Velimir hat nach seinem erfolgreichen Schulabschluss und einem Praktikum im Theater nun eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker begonnen. Für ihn war ROCK YOUR LIFE! „einfach eine mega nice Erfahrung“, die er machen durfte.


vlnr: Philip, Velimir und Vorsitz Thomas

 

Fabienne Gropengießer                                                                                                                 17.11.2017

Lieber Philip, Lieber Velimir,

während die anderen hier im hub:raum heute erst in das Abenteuer Mentoring starten, werdet ihr beide offiziell verabschiedet.
Wie hat eigentlich alles angefangen; wie seit ihr beide zu ROCK YOUR LIFE! gekommen?

Philip: Ich wurde über eine gute Uni-Freundin angesprochen, die schon länger bei ROCK YOUR LIFE! Berlin dabei ist. Sie hat mir die Programminhalte erklärt. Die Idee, dass zwei Welten zusammengeführt werden, die sonst nebeneinander her leben, fand ich sehr spannend.

Velimir: Ich bin durch die Schule auf RYL! aufmerksam geworden. Eine unserer Lehrerinnen hat uns in der Freistunde davon berichtet. Zu dem Zeitpunkt war mir sowieso noch nicht ganz klar, was ich nach der Schule einmal machen möchte. Ich wollte deshalb einfach ausprobieren, wie weit mich RYL! bringen kann. Tja, und jetzt bin ich mit der Schule fertig und mache eine Ausbildung als Fachkraft für Veranstaltungstechnik.

Wow! Klasse Velimir, wir gratulieren dir später noch gebührend auf der Bühne.
Was ist euer Geheimnis? Wie seit ihr so weit gekommen? Wie oft habt ihr euch gesehen und was habt ihr gemeinsam unternommen?

Philip: Zu Beginn haben wir uns wöchentlich, später dann alle zwei Wochen getroffen. In den letzten paar Monaten sind unsere Treffen dann leider etwas seltener geworden, weil sowohl ich als auch Velimir viel zu tun hatten. Es war aber sowieso immer sehr zwanglos, ohne feste Struktur. Eben so, als würden sich gute Kumpels treffen – ganz freundschaftlich.

Velimir: Ja, das stimmt. Wir haben schon echt coole Dinge gemacht, uns aber manchmal auch einfach nur zum Quatschen getroffen. Am tollsten fand ich aber unseren Besuch bei einem Lost Place. Ich wollte Philip dort mein Hobby zeigen – die Fotografie.

Das klingt spannend. 
So habt ihr sicher viel voneinander gelernt oder? Bewundert ihr euer Gegenüber für etwas?

Philip: Also zunächst einmal bin ich mit der Erwartungshaltung an das Programm herangegangen, einen jungen Menschen über wichtige Dinge wie Pünktlichkeit und schulische Themen aufzuklären. Aber ehrlich gesagt war Velimir immer gut in der Schule, sehr höflich und zuverlässig. Das habe ich sehr an ihm bewundert. Seine dezente Art war einfach klasse.
Durch Velimir habe ich dann im Verlauf unserer Mentoring-Beziehung einfach ganz viel über mich selbst gelernt. Ich konnte meine Pubertät – die man ja sonst ganz gerne mal verdrängt – anders nachvollziehen. Es war eine richtige Reflektion.

Velimir: Ich habe von Philip gelernt meine „dezente“ Art manchmal auch zu überwinden. Ich hatte eine Weile ziemliche Schwierigkeiten mit meinen Eltern, weil ich ihnen Verschwiegen habe, dass sie in Zukunft wohl einen Schwiegersohn haben werden anstatt einer Schwiegertochter. Philip hat mir hier wirklich viele Ratschläge geben können und das hat sehr geholfen. Jetzt ist wieder alles gut mit meinen Eltern.

Das ist ein wirklich großer Schritt, den ihr beide da gemeinsam gerockt habt!

Gab es auch in eurer Mentoring-Beziehung mal Durchhänger – also Phasen in denen es nicht so gut lief?

Philip: Ich hatte leider manchmal nicht so viel Zeit für Velimir, wie er sie vielleicht gerne gehabt hätte. Gerade als ich meine Masterarbeit geschrieben habe, konnten wir uns selten sehen. Aber Velimir hat das immer sehr gut verkraftet und nicht persönlich genommen. So haben wir es dann auch geschafft, diese Situation zu überwinden.

Velimir: Ja, wir haben die Treffen einfach verschoben. Das war in Ordnung.

Das Mentoring bei ROCK YOUR LIFE! endet jetzt offiziell. Wie geht es danach für euch beide weiter?

Philip: Naja also das ist ja so, als würde man sich einen befristeten Freundschaftsvertrag zulegen. Man hört ja nicht einfach auf Kumpel zu sein. Wir werden uns einfach weiterhin treffen. Ich hab mich nie so ganz ernst genommen in meiner Mentorenrolle und wollte Velimir einfach auf Augenhöhe begegnen.

Velimir: Naja, also es ist auch nicht schlimm, wenn wir uns in Zukunft ein bisschen seltener treffen, weil ich ja als Azubi auch etwas mehr zu tun habe. Aber ansonsten wird es genau so sein wie vorher.

Das ist natürlich mehr, als wir uns von unserem Programm erwarten. Es freut mich zu hören, dass ihr beide auch in Zukunft weiterhin rocken werdet!
Wir drücken euch für eure Zukunft beide Daumen! Danke für das Interview.

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