RYL! Moment #4

Unser langjähriges Mitglied Sonja berichtet...

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Ich bin nicht sehr lange nach der offiziellen Vereinsgründung dazu gekommen und konnte den Verein in seiner Entwicklung über die Jahre beobachten. Wir haben es ziemlich schnell geschafft, uns gute Arbeitsstrukturen aufzubauen und haben von Anfang an unsere Aktivitäten gut dokumentiert, sodass die Übergabe von Aufgaben immer einigermaßen problemlos über die Bühne ging, trotz des relativ hohen Durchlaufes an Orga-Mitgliedern. Inga hatte während ihrer Zeit als Vorsitzende einen gut laufenden Verein aufgebaut und den Vorsitz von ihr zu übernehmen war ganz schön aufregend!

Obwohl ich den Verein schon gut kannte, als ich 2014 Vorsitzende geworden bin, war es doch eine ziemliche Umstellung das ganze plötzlich zu leiten. Gemeinsam mit meinen Mitvorsitzenden Björn und Pierre habe ich mich intensiv eingearbeitet und am Anfang unserer Amtszeit haben wir Ziele aufgestellt, die wir innerhalb eines Jahres erreichen wollten. Der Verein sollte größer und bekannter werden und das Orgateam, das die Mentoring-Beziehungen ermöglicht und betreut sollte stabil bleiben. Gute Vorsätze! Und es sollte sich bald herausstellen, dass wir ein Jahr der großzügigen Förderer erwischt hatten und uns über die finanzielle Lage keine allzu großen Sorgen machen mussten, stattdessen verließen uns allerdings bald einige Mitglieder die bis dahin viel wichtige Arbeit geleistet hatten. Allen voran natürlich Inga, aber auch Levke Laß zog sich mehr und mehr aus der aktiven Arbeit zurück und Anna und Tabea waren mit ihren Abschlussarbeiten beschäftigt. Zu allem Überfluss ging Pierre auch noch ins Ausland und Björn stieg im Februar 2015 auch aus. Das auszugleichen war wohl unsere größte Herausforderung!

Zum Glück war zu diesem Zeitpunkt schon Nina dabei, die die Mentoring-Koordination organisierte und auch einen großen Teil der Aufgaben in der Rekrutierungsphase übernommen hat. Gemeinsam mit einer Handvoll Enthusiasten legten wir uns also weiter ins Zeug und bekamen im Herbst 2014 ganze 13 Mentoring-Beziehungen zusammen, so viele wie noch nie! Von diesem Erfolg beflügelt haben wir uns dann im Frühjahr 2015 entschlossen, einen Vertrag mit der gGmbH zu unterschreiben, der uns die Trainings für die nächsten drei Kohorten über Einnahmen aus Deutschland Rundet Auf finanzieren würde. Allerdings mussten wir uns dafür dazu verpflichten, jede dieser Kohorten mit mindestens 15 Mentoring-Paaren starten zu lassen. Eine Entscheidung, die wir uns nicht leichtgemacht haben, die wir aber trotzdem voller Zuversicht getroffen haben. Wir hofften, dass wir damit die Weichen für die weitere positive Entwicklung des Vereins gestellt haben

Bald danach habe ich dann den Posten abgegeben und Nina ist Vorsitzende geworden.

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