Unsere Mentoren _

FAQ zu unserem Mentoring-Programm für interessierte Studenten


Vorbereitung

Was muss ich als Student machen, um bei RYL mitzumachen?
Zuerst wollen wir dich einmal persönlich kennenlernen. Die Gelegenheit dazu gibt es zum Beispiel bei den Infoveranstaltungen. Wenn du an den Terminen keine Zeit hast, kontaktiert uns per .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) und wir finden einen Ersatztermin. Außerdem musst du den Motivationsbogen ausfüllen, den es online unten auf der Seite gibt. Ist der Motivationsbogen bei uns eingegangen, brauchen wir noch ein polizeiliches Führungszeugnis von dir. Von uns bekommst du hierzu ein Formular, mit dem du dir beim Einwohnermeldeamt kostenlos ein Führungszeugnis ausstellen lassen kannst. Das Zeugnis brauchen wir vor dem Kennenlernen mit den Schülern.

Entstehen Kosten für mich?
Ja, für zwei Jahre müsst ihr Vereinsmitglied werden. Unsere Jahresgebühr liegt bei 15 Euro im Kalenderjahr. Material, Essen und Getränke an den Seminartagen kaufen wir.

Haben die Schüler überhaupt Lust auf das Programm? Melden sie sich freiwillig?
Ja, die Schüler melden sich alle freiwillig. Wenn wir das Programm in den Klassen vorstellen, sind die Schüler meistens begeistert und oft richtig euphorisch. Man merkt, dass die Schüler in ihrem Leben etwas bewegen wollen. Die Motivationsprobleme, die im Laufe der Zeit auftreten, haben oft nichts mit der Grundhaltung zu tun, sondern sind kurzfristige Tiefs.

Wie läuft das Kennenlernen mit den Schülern ab?
Es wird dieses Jahr das erste Mal eine Art Speed-Dating stattfinden, bei dem sich die Paare selbstständig finden. Wie genau das abläuft, erfahrt ihr dann vor Ort.

Was ist, wenn ich zum Speed-Dating keine Zeit habe?
Den Letzten beißen die Hunde. Eventuell sind Schüler übrig geblieben oder wir können noch jemanden "nachmotivieren", der dann dein Mentee wird. 

Was habe ich eigentlich konkret vom RYL-Programm?
Für viele Studenten ist die Teilnahme bei uns einfach eine Chance zum Blick über den Tellerrand. Das deutsche Bildungssystem und die Schwierigkeiten von Hauptschülern darin sind ein vielbesprochenes Thema in den Medien. Du kannst eigene Eindrücke sammeln und Jugendliche kennenlernen, die sich vielleicht mit ganz anderen Problemen herumschlagen, als du in ihrem Alter. Bestenfalls kannst du einem jungen Menschen in einer, wie wir alle wissen, schwierigen Zeit beistehen. Nebenbei eignest du dir die oft geforderten Soft Skills an. Du trainierst Kommunikation,Einfühlungsvermögen und findest vielleicht einen Freund fürs Leben. Außerdem hast auch noch etwas Schönes im Lebenslauf stehen und an vielen Hochschulen kannst du dir für soziales Engagement Credit Points anrechnen lassen.

Die Mentoring-Beziehung

Wie zeitintensiv ist die Teilnahme bei Rock Your Life? Wie sehen die Treffen mit dem Mentee aus?
Den Rahmen für die Treffen legst du mit deinem Mentee individuell fest. Wie häufig ihr euch trefft, wie lange, wo und was ihr dabei macht, ist also euch überlassen. Wünschenswert wäre, dass ihr euch mindestens einmal im Monat, besser zwei Mal trefft. Wichtig ist, dass eine gewisse Regelmäßigkeit entsteht. Typischerweise dauern die Treffen ein bis zwei Stunden. Am Anfang der zweijährigen Mentoringbeziehung geht es erst einmal darum, Vertrauen aufzubauen, sich kennenzulernen und etwas über den anderen zu erfahren. Das geht natürlich am besten in einer Umgebung, in der ihr euch wohlfühlt. Ihr könntet euch beispielsweise gegenseitig eure Wohnviertel zeigen, euch eure Hobbys vorstellen oder zusammen Sport machen. Nach circa einem halben Jahr geht es im zweiten Seminar dann um das Thema Interessenfindung und Berufsorientierung. Danach könnt ihr euch auf die Suche nach einem Praktikumsplatz begeben,  Bewerbungen schreiben und und und... Aber auch der Spaß soll natürlich nicht zu kurz kommen!

Was mache ich bei Problemen oder wenn ich Fragen habe?
Du hast einen festen Ansprechpartner im Orga-Team, den sogenannten Mentoringpaar-Koordinator. Er ist deine erste Anlaufstelle bei Problemen und Unklarheiten. Außerdem gibt es einmal im Semester eine Gruppensupervision, in der du mit anderen Mentoren in Kleingruppen eure Beziehungen diskutieren kannst und ihr euch gegenseitig Ratschläge gebt.

Was genau sind meine Aufgaben als Mentor?
Als Mentor begleitest du deinen Schüler in einem wichtigen Zeitraum seines Lebens – dem Übergang von der Schule in den Beruf oder in eine weiterführende Schule. Du bist in erster Linie aber natürlich kein Pädagoge oder Lehrer, sondern eher ein großer Bruder bzw. eine große Schwester. Bei euren regelmäßigen Treffen lernt ihr euch kennen, vertieft euer Vertrauen, du hörst deinem Mentee zu und gibst bei Problemen Hilfestellung und Tipps.  Wichtig ist, dass du dich dafür interessierst, wer dein Schüler ist, was er vom Leben möchte und wie du ihn unterstützen kannst, seine Ziele zu erreichen.Natürlich soll aber, wie gesagt, der Spaß nicht zu kurz kommen, ihr unternehmt gemeinsam coole Sachen und lernt vielleicht zusammen die Stadt besser kennen. Der Schüler soll dank dir die Möglichkeit bekommen, seinen Horizont zu erweitern.

Warum sind Vereinstreffen verpflichtend?
Ganz wichtig für uns ist, dass du regelmäßig im Kontakt mit dem Verein bleibst. Deshalb gibt es einmal im Monat ein Treffen. Entweder wir unternehmen gemeinsam mit den Mentees etwas oder setzen uns nur mit den Mentoren zusammen. Wir möchten, dass du unsere Emails möglichst beantwortest, an den Veranstaltungen teilnimmst und dich an uns wendest, wenn Probleme mit deinem Schüler aufkommen. Wir wollen wissen, wie es bei euch läuft und ob ihr noch dabei seid. Deshalb sind die Vereinstreffen grundsätzlich auch verpflichtend. Wenn du mal keine Zeit ist, freuen wir uns, wenn du dich trotzdem kurz per Email meldest und zumindest absagst.

Was erwartet mein Schüler/in von mir?
Eure gegenseitigen Erwartungen definiert ihr im Rahmen unseres ersten Seminars. Häufig wird von den Schülern erwartet, dass die Studenten sie ernst nehmen und eine gleichberechtigte und freundschaftliche Beziehung auf Augenhöhe entsteht.

Was sagen die Eltern meines Mentees zu RYL? Muss ich mich mit ihnen auch treffen?
Die Eltern müssen ihr Einverständnis per Unterschrift erteilen und werden durch ein Anschreiben informiert. Dass du die Eltern im Laufe der Zeit einmal kennenlernst, ist nicht unwahrscheinlich. Oft wünschen sich das die Eltern, der Schüler oder vielleicht auch du selbst.

Probleme

Was mach ich, wenn ich wegen Klausurphase/Reisen/Praktikum außerhalb von Köln mal länger keine Zeit habe?
Generell solltet ihr zwei Jahre am Stück in Köln sein. Ein Auslandssemester ist leider schon eine zu lange Pause für eine Mentoringbeziehung. Aber wenn du in den Semesterferien zum Beispiel ein Praktikum machst oder mit dem Rucksack durch Thailand trampst, ist das gar kein Problem, schließlich gibt es ja WhatsApp, Emails, Skype und Postkarten, um mit deinem Mentee in Kontakt zu bleiben.

Muss ich meinem Mentee Nachhilfe geben?
Nein, wir sind kein Nachhilfeverein. Wenn du möchtest, kannst du deinem Schüler natürlich helfen. Vielleicht quält ihn ja nur ein kleines Matheproblem, das ihr schnell lösen könnt. Du kannst deinen Schüler auf jeden Fall beim Lernen lernen unterstützen. Dinge wie Selbstorganisation und Klausurvorbereitung hast du als Student ja schließlich drauf wink

Was mach ich, wenn mein Mentee keine Lust hat oder auf meine Anrufe und SMS nicht reagiert?
Das Leben als Teenager ist nicht immer leicht. Du müsst dich darauf einstellen, dass dein Mentee mal unmotiviert ist und sich lieber mit Freunden trifft. Vielleicht ist dein Schüler aber auch nur schüchtern und traut sich nicht, sich mit dir alleine zu treffen. Dann kannst du beispielsweise vorschlagen, etwas gemeinsam mit einem anderen Mentoringpaar zu unternehmen. Generell kannst du versuchen, deinen Schüler mit einer coolen Aktivität zu ködern. Manchmal hilft es auch, den Schüler ein bisschen in Ruhe zu lassen und nach ein paar Wochen hat er wieder Lust und meldet sich von alleine.

Auf welche Probleme muss ich mich sonst noch einstellen?
Unpünktlichkeit, Spontanes Absagen oder geplatzte Treffen! Diese Probleme treten auch in gut laufenden Beziehungen auf. Du musst dem Schüler also manchmal echt hinterherlaufen. Für manche Schüler ist es schwierig einzuordnen, wie ernsthaft sie Rock Your Life nehmen sollen und sie loten ihre Grenzen aus.

 

Was passiert eigentlich bei den Trainings?

In den zwei Jahren bei ROCK YOUR LIFE! durchlaufen die Mentoren und Mentees drei Trainings. Kick Off, JobCoach, und Dein Weg. Damit ihr euch besser vorstellen könnt, was euch in den Trainings erwartet, hier ein kleiner Überblick:

Training 1 - Kick Off

Hier werden Themen behandelt, die jetzt für dich und den Beginn eurer Mentoring-Beziehung wichtig sind. Ihr legt zum Beispiel gemeinsame Ziele fest und erfahrt mehr über ROCK YOUR LIFE! sowie eure Aufgabe.

Training 2 - JobCoach

Bei diesem Training geht es um Potential- und Berufsorientierung. Hier findest du heraus, was in deinem Mentee steckt und welcher Beruf zu ihm passt. Diese Reise zu sich selbst ist spannend und motiviert deinen Mentee und dich, seinen Traumberuf zu finden.

Training 3 - Dein Weg

Was ist eigentlich Erfolg? Dieser Frage wird im dritten Training nachgegangen: Du findest heraus, was man braucht, um erfolgreich sein Leben zu meistern und wie man Hindernisse überwinden kann. Hilf deinem Mentee dabei, das Leben in die Hand zu nehmen und seine Träume zur Realität zu machen.

Ihr wollt dabei sein?

Genaue Infos, wie der Anmeldeprozess als Mentor für die neue Kohorte 2017 abläuft, kommen demnächst. Ihr könnt gerne schon mal über das Formular an der Seite Kontakt zu uns aufnehmen und uns solange im Orgateam unterstützen!

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